Mit dem „Rückenwind“ des Detmold-Spiels gingen unsere Jungs am letzten Freitag gegen den Tabellenzweiten TuS Helpup 2 „mit breiter Brust frisch ans Werk„. Und in einem Anflug von Heimstärke wurde der angereiste Aufstiegsmitfavorit anfangs förmlich „überrollt“: Alle drei Doppel wurden (relativ problemlos) gewonnen…! Besonders überzeugend dabei: Hilker/v. Donop, die dem Helpuper Spitzendoppel (= Thesmann samt Mannschaftskol-Lege) überhaupt keine Chance ließen (11:8, 11:5, 11:2).

Im oberen Paarkreuz lief es für den heimischen TuS ebenso gut weiter: Während Borysiewicz seinen Gegner Richard („Löwenherz“) Lege bezwang, gelang dem an diesem Abend glänzend aufgelegten Thomas Hilker das Kunststück, gegen Routinier Ralf („Photosyn-„)Thesmann einen klaren 0:2-Satzrückstand (6:11, 6:11) auszugleichen – im 5. Satz hatte Ralf dem „unglaublichen Hilk“ dann nichts mehr entgegen zu setzen – völlig überraschender Zwischenstand somit: 5:0 für Wöbbel!

Nach dem Corbillon-Cup-System [im Schülerbereich] wäre jetzt schon das Spiel vorbei gewesen, unglücklicherweise [für uns] jedoch nicht im 6er-Paarkreuz-System; „Es ist noch nicht aller Tage (André) Abend*…!“, schien sich auch das Gästeteam zu sagen – oder anders ausgedrückt: Die dramatische / superknappe Niederlage von Meier (nach diversen, vergebenen Matchbällen) gegen ebenjenen* läutete die Wende für Helpup ein. Auch wer evtl. gedacht hatte, dass die – äh: der „Heide wackelt“, sah sich getäuscht: 3:1 für Stefan gegen v. Donop. Drei weitere Erfolge in Serie (durch Strüss- u. Thesmann, sowie Eick) brachten den nun „morgenluftwitternden“ Gästen aus dem „Wilden (lippischen) Westen“ danach sogar den 5:5-Ausgleich…!

Unser Thomas konnte dann zwar auch noch seinen 2. Einzelsieg verbuchen, aber damit war leider das Wöbbeler „Pulver verschossen“: Crusher verlor nach toller Aufholjagd in einem (wahrscheinlich nach diesem benannten?) „Heide-nspektakel“ gegen seinen Helpuper Kontrahenten, Käpt’n Cord unterlag dem guten Abend und unser Matthias wurde vom Mann mit dem überaus sympathischen Vornamen [= Bernd] „eis- bzw. Eick-kalt erwischt“. Die Niederlage von Oldie „Pele“ gegen den Ersatz- und Strüssmann bedeutete schließlich den 6:9-Endstand. Es wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben, warum wir dieses Spiel noch verloren haben…

Fazit: Was für ein kurioser Spielverlauf – die Partie geht auf jeden Fall in die Wöbbeler TT-Annalen ein (- Betonung aus unserer Sicht jedoch leider eher auf „an(n)al“!)…! Die Gäste hatten dagegen am Ende bestimmt einen „Heide-nspaß“…

Als Lehre aus diesem Match bleibt zurück: Man soll den (Wöbbeler Frei-)Tag nicht vor dem (Helpuper Feier-)Abend loben…! Bzw. – im Rahmen meines umfangreichen, juristischen Halbwissens ein wenig anspruchsvoller formuliert: „Nulla poena sine Lege.“ (Ihr könnt ja selbst googeln, was das übersetzt heißt…!)

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