Ohne unsere Nummer 1 (Markus Böhm:) und unsere Nummer 2 (Matthias Krause: ) mussten wir uns auf den “Highway to Hel(l)pup” begeben. Um eine 0:9-Höchststrafe im “Verfolgerduell” (O-Ton der Gastgeber) beim TuS Helpup 3 zu vermeiden, stellten wir unsere Doppel diesmal recht “unkonventionell” auf: Die Ersatzleute Werning/Rodemeier spielten Doppel 1, damit evtl. G. Lange/F. Mischer als Doppel 3 punkten konnten; das war der Plan, der erfreulicherweise auch aufging – nach anfänglichen Schwierigkeiten (= 0:2-Satzrückstand) gewannen die beiden tatsächlich gegen Weigert/Brinkmann (3:2).

Nachdem wir unseren Ehrenpunkt somit schon sicher hatten, konnten wir einigermaßen befreit aufspielen. Als nächster Überraschungscoup gelang W. Mischer ein klarer 3:0-Sieg gegen Strüssmann. G. Lange hatte zwar keine Heide(n)angst, verlor aber dennoch erwartungsgemäß gegen den Helpuper Stefan (0:3).

In der Mitte mussten F. Mischer und St. Lange leider insbesondere dem glatten Hallenboden Tribut zollen: Sie konnten beide nicht ihr gewohntes Spiel aufziehen und unterlagen gegen M. Weigert (1:3) bzw. D. John (0:3). Zwischenstand: 5:2 für die Hausherren.

Unser Ersatzmann Malte Werning verkaufte sich (wie schon im Doppel) sehr gut – im Einzel gegen den erfahrenen Karisch konnte er zwar keinen Satz gewinnen, aber er zeigte phasenweise durchaus sein TT-Talent, vor allem auf der VH-Seite. Danke für’s Aushelfen, Malte! Der langzeitrückenverletzte Rodemeier betrieb dann noch weitere “Ergebniskosmetik”: Er konnte Brinkmann in fünf Sätzen bezwingen – zum 3:6 aus Wöbbeler Sicht.

Dank einer tollen kämpferischen u. (noppen)spielerischen Leistung unseres Altmeisters Pele konnten wir diesen Rückstand sogar zunächst noch halten: Auch er siegte gegen Strüssmann (3:2), während parallel unser Wilhelm gegen den Spitzenspieler der Gastgeber und dessen sportliches Heide“-nspektakel” deutlich unterlag (0:3).

Die Helpup(pen)-Spieler an Brett 3 und 4 sorgten schließlich für die Entscheidung: Martin, der sich schlichtweg Weigerte, auch nur einen Satz gegen unseren Stefan zu verlieren – und John “Wayne” schoss unseren Fabi deutlich in drei Durchgängen ab; Endstand: 4:9.

Fazit: Man soll ja keine Niederlage schön reden/schreiben, aber angesichts unserer personellen Probleme haben wir uns beim Tabellenzweiten anständig aus der Affäre gezogen. Im letzten Spiel der Hinrunde (Freitag, 13.12.: zuhause gegen die TTG Lemgo 3) müssen wir allerdings noch “eine Schüppe drauflegen”…!

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