Wenig “besinnlich” ging es in unserem Heimspiel gegen den TTV Lage 3 zu: Während der Partie hatte man eher den Eindruck, als würden wir auf “alte TT-Bekannte” treffen (- leider jedoch: auf welche aus Barntrup )…! Vielleicht lag es ja auch an der Brisanz der Begegnung (= der Vorletzte gegen den Drittletzten in der Tabelle) oder an den kühlen Temperaturen in der Wöbbeler “Eissporthalle” , dass die Lagenser meinten, sie müssten für eine besonders hitzige Atmosphäre sorgen…?! (Quasi frei nach dem Motto: “Zuckerbrot Zuckerstadt und Peitsche”…!?) *who knows*

Wie dem auch sei – zu Anfang lief für uns alles “wie am Schnürchen”: Krause/St. Lange (3:0 gegen O. Rieke/Rischer), F. Mischer/Post (3:1 gegen Thamm/M. Rieke) und W. Mischer/Rodemeier (3:2 gegen Raabe/Hohlhold) sorgten für einen perfekten Start in den Doppeln.

Trotz toller Aufholjagd nach 0:2-Satzrückstand konnte dann zwar Krause leider sein Match gegen Thamm nicht nach Hause bringen , aber unsere Mischers brachten uns mit 5:1 in Front: Fabian bezwang O. Rieke (3:2) und Wilhelm schlug Raabe (3:0).

Danach hatten wir allerdings erstmal unser “TT-Pulver verschossen” – oder anders formuliert: Die Gäste konterten mit fünf Siegen in Folge! St. Lange (0:3 gegen Rischer), Rodemeier (0:3 gegen M. Rieke), Post (0:3 gegen Hohnhold), Krause (0:3 gegen O. Rieke) und F. Mischer (2:3 gegen Thamm) verloren allesamt. Neuer Zwischenstand somit: 5:6 aus Wöbbeler Sicht!

Erst im mittleren Paarkreuz konnten wir kurzzeitig wieder gegenhalten: Wilhelm (“Magic”) Mischer wirkte frischer als Rischer und gewann si(s)cher (3:1) – wobei er im 4. Satz sogar ein “kleines TT-Weihnachtswunder” vollbrachte, indem er einen 1:9(!)-Punkterückstand noch zu seinen Gunsten umdrehen konnte (12:10)…!!

Das Gästeteam zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und legte nochmal sogar nach: Unser (“Teilzeitmaterialspieler”) Stefan unterlag Raabe (0:3) und unser Rekonvaleszent Bernd hätte an diesem Abend wahrscheinlich noch Stunden gegen Hohnhold spielen können, ohne auch nur einen Satz zu gewinnen (0:3). Entsprechend diesem bedrohlichen 6:8-Zwischenergebnis mussten wir nun schleunigst unsere Kämpferqualitäten aktivieren.

Und das taten wir dann auch: Ausgerechnet unser Ersatzmann Christian Post brachte uns mit einer tollen Leistung gegen M. Rieke (3:1) auf 7:8 heran…! Als am Ende auch noch Matthias und Stefan ihre Gegner im Abschlussdoppel (Thamm/M. Rieke) mit 3:0 Sätzen besiegen konnten, hatten wir zumindest unser Minimalziel erreicht: ein 8:8-Unentschieden.

Fazit: Abstiegskampf pur – beide Mannschaften sind (und bleiben) mittendrin, statt nur dabei…! Dank dieser Punkteteilung sind beide Mannschaften weiter punktgleich – und Billerbeck mit drei Punkten Abstand dahinter. In der Rückrunde werden wir alles daran setzen, diesen Relegationsplatz zu verlassen und in der Tabelle weiter nach oben zu klettern; hoffentlich können wir in den entscheidenden Spielen in Bestbesetzung antreten…!

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