Im (zumindest: aktuellen) “Spiel um Platz 3″ mussten wir leider bei der TTSG Erder 2 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Dass im hohen (lippischen) Norden nicht nur “die (sportlichen) Äpfel hoch hängen”, die Anfahrtkosten hoch sind, sondern auch die Platten “hoch (unterm Dach) stehen”, wussten wir ja bereits vorher; recht gewöhnungsbedürftig sind in Erder allerdings immer wieder die hohen (und damit nicht gerade heizkosten-, aber saunasparenden) Innentemperaturen… – die Worte “Hoch-Ofen” und “Erderwärmung” bekommen dort stets eine neue Bedeutung (oder zumindest: eine neue Betonung = “Erder-Wärmung”).

Wie dem auch sei: Nach den Doppeln lagen wir mit 1:2 in Rückstand. W. Mischer/St. Lange unterlagen dem Top-Doppel Schumacher/Schütz (1:3); die beiden anderen Partien endeten jeweils hauchdünn in der Verlängerung. Während Böhm/Krause ihre 2:0-Satzführung gegen Reglin/Vogel leider nicht zum Sieg reichte, behielten wenigstens G. Lange/F. Mischer die Nerven und bezwangen Möhle/Bierbaum im letzten Satz mit 14:12.

Bei nur einem Einzelerfolg von Böhm gegen Schütz (3:0) zogen die Hausherren anschließend auf 5:2 davon: Krause musste sich trotz großer Aufholjagd (nach 0:2 Sätzen) Schumacher geschlagen geben (2:3), G. Lange verlor gegen Reglin und W. Mischer hatte keine Chance gegen den sehr starken Möhle.

Unser unteres Paarkreuz brachte uns danach erfreulicherweise zurück ins Match: F. Mischer schlug Vogel (3:0) und St. Lange kämpfte Bierbaum in fünf Sätzen nieder – nur noch 4:5 aus unserer Sicht. Unser Markus, der in beiden Einzeln ohne Satzverlust blieb, sorgte für den 5:5-Ausgleich – 3:0 gegen (“Schumi”) Schumacher; und auch in den nächsten Begegnungen blieb es spannend: Matthias unterlag zwar auch gegen Schütz, aber Wilhelm besiegte Reglin knapp in der Verlängerung des 5. Satzes (3:2) zum 6:6.

Die letzten drei Einzel des Abends brachten schließlich die Entscheidung zugunsten der Gastgeber: Pele musste (trotz einer 2:1-Satzführung) am Ende seinem Gegner Möhle gratulieren (2:3), Stefan hatte gegen Vogel insbesondere in den Verlängerungen der ersten beiden Durchgänge sehr viel Pech (1:3) und unser Youngster Fabi kämpfte zwar zäh, jedoch letztlich erfolglos gegen Bierbaum (2:3).

Fazit: Schade – außer Spesen, nichts gewesen. Auch wenn wir nach diesem Spiel nicht gleich “im Erd(er)boden versinken” müssen, so wäre mit ein wenig mehr TT-Glück durchaus mehr drin gewesen. Vielleicht lag es ja auch wirklich z. T. an der (wie üblich/wort-wörtlich) aufgeheizten Atmosphäre (bzw. den räumlich beengten Verhältnissen) in der Erderaner “Hochtemperatur-Halle”, die uns (aus eigener Halle: “kaltblütigen” / “traditionell kälteliebenden”(??) Spielern) einen Punktgewinn gekostet haben…?!

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