Nach den Erfahrungen der letzten Saison wussten unsere Jungs, wie schwer die Partie beim SV Bavenhausen 2 werden würde; und spätestens als dann auch Hilker für dieses Spiel absagen musste, war jedem klar, dass es nur mit vollster Wöbbel-Power zu einem Erfolg im lippischen Norden reichen würde!

Trotz der (aufgrund des Fehlens von Thomas) notwendigen Umstellungen konnten zwei von drei Anfangsdoppeln gewonnen werden: Vor allem die „alte Nessenberg-Connection“ Meier/v. Donop überzeugte mit Kampfkraft und Nervenstärke und brachte den 5. Satz gegen Andres/Krüger in der Verlängerung nach Hause (13:11)!

Und “weil’s so schön spannend war/bleiben sollte”, setzten Andres und Meier den “Doppel-Krimi” praktisch auch in ihrem Einzel fort: Die 2:0-Satzführung des Bavenhauseners (12:10, 11:4) konnte unser Christian gerade noch jeweils hauchdünn ausgleichen (11:9, 12:10) – um dann in einem wahren “Thriller” den letzten Satz ebenfalls denkbar knapp mit 11:9 für sich zu entscheiden. Im 2. Einzel des oberen Paarkreuzes kam es für Borysiewicz wie befürchtet: Der Winter stand nicht nur vor der Tür, sondern auch [im Herbst] für die Gastgeber an der Platte – nämlich Uwe Winter = als (jetzt hoffentlich: ehemaliger!?) “Angstgegner” von unserem Lukas. Nach verlorenem 1. Satz bekam Luke das Match immer besser in den Griff und siegte schließlich mit 3:1 Sätzen (10:12, 11:9, 11:8, 11:6). Zwischenstand somit: Ein (scheinbar) beruhigendes 4:1 für den TuS.

Wie schnell sich ein Spiel drehen kann, haben unsere Jungs in dieser Hinrunde ja leider schon mehrfach miterleben müssen – so auch diesmal: Den Hausherren gelang mit Siegen von Oberbracht gegen Krause, Krüger gegen v. Donop und Robbe gegen Ersatzmann W. Mischer der 4:4-Ausgleich.

Anschließend wechselten sich beide Teams mit „Zwischenspurts“ ab: Drei Wöbbeler Erfolgen durch Lange gegen Sommer, Borysiewicz gegen Andres und Meier gegen Winter folgten drei Punkte für Bavenhausen 2 – Oberbracht schlug Käpt’n Cord, Krüger bezwang Matthias und Robbe besiegte unseren Pele.

Erfreulicherweise konnte Wilhelm das letzte Einzel des Abends [quasi: "in seinem 2. Frühling"] gegen Sommer gewinnen, so dass Borysiewicz/Krause mit einer 8:7-Führung ins Abschlussdoppel gehen konnten. Nach einem engen 1. Durchgang setzten sich unsere Jungs dann letztlich relativ sicher in drei Sätzen gegen Andres/Krüger durch (12:10, 11:8, 11:2).

Fazit: Glückwunsch zu einem hart erkämpften und wichtigen Sieg…! (Da es kein Heimspiel war, konnte aber eigentlich auch gaaaar nichts schief gehen…! *hust*) Besonders hervorzuheben: Die starken Leistungen im Doppel – vor allem von Borysiewicz/Krause (ohne Satzverlust!) – und unseres oberen Paarkreuzes (Borysiewicz und Meier: 4:0 Einzelsiege!)!

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