In der Sporthalle “Am (Old)T(e)imer” kam es zum erwartet schweren Auswärtsspiel beim SV Bavenhausen 2. Die mitten im Abstiegskampf steckenden Gastgeber verlangten uns wirklich alles ab, um beide Punkte mit nach Wöbbel zu nehmen. Bereits im Doppel brachten Winter/Flanz unser Duo Borysiewicz/Krause in arge Bedrängnis: Nach einem 0:2-Satzrückstand konnten unsere Jungs das Match “auf den letzten Drücker” mit 12:10 im 5. Satz gewinnen. Hilker/Meier siegten zwar sicher gegen Andres/Koring (3:0), aber leider unterlagen v. Donop/Rodemeier genauso klar gegen Oberbracht/Winkelmann.

Recht “holprig” ging es dann in den Einzeln weiter: Hilker bezwang Winter, während Borysiewicz (- möglicherweise wegen seines [für ihn: extrem ungewöhnlichen!] “Mottos des Abends”: “Der Letzte wird geschoben…!”) gegen Andres den Kürzeren zog; Spielstand: 3:2 für den TuS.

Unser bärenstarkes(!) mittleres Paarkreuz baute dann erfreulicherweise die Führung auf 5:2 aus – Käpt’n Cord kämpfte (nach 0:2 Sätzen!) Oberbracht nieder und “Crusher”  gewann souverän gegen Flanz. Der “(gegnerische!) Punktegarant” Rodemeier sorgte jedoch postwendend durch seine deutliche Niederlage gegen Koring (0:3) dafür, dass die Heimmannschaft wieder herankam; zum Glück stellte Krause mit seinem 3:1-Erfolg gegen den Bavenhausener Routinier Winkelmann den alten Abstand wieder her.

Dennoch war der Kampfgeist der Hausherren (spätestens) jetzt endgültig geweckt: Im oberen Paarkreuz lagen sowohl Winter gegen unseren Luke als auch Andres gegen unseren Thomas jeweils bereits mit 0:2 Sätzen zurück und konnten am Ende doch noch beide Spiele “umbiegen” – und somit auf 5:6 verkürzen. Luke, leg’ das Ding weg – es ist doch nur Tischtennis…!

Unsere Mitte ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken – im Gegenteil: Mit zwei 3:0-Siegen gegen Oberbracht bzw. Flanz blieben Christian und Cord an diesem Abend im Einzel ungeschlagen…! Seine stark ansteigende Form bewies dann auch unser (in dieser Partie ebenso unbezwungener) Matthias, der den Sieg für Wöbbel mit seinem 3:0 gegen Koring perfekt machte.

Fazit: “Arbeitssieg” nennt man das wohl…! Und nach der Arbeit kommt/kam natürlich das Vergnügen - oder anders ausgedrückt: Anschließend ging es zur “feucht-fröhlichen Nachbereitung des Spiels” u. zur leckeren “Schnitzel-(bzw.: Röstzwiebel-)Jagd” in das sehr empfehlenswerte Bavenhausener Vereinslokal…!

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